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16.08.2017 17:26

Salben, Cremes & Co gegen Schuppenflechte

Bei der klassischen Schuppenflechte (Plaque-Psoriasis) handelt es sich um eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, bei der das Zellwachstum der Oberhaut extrem beschleunigt ist. Die alten Zellen sterben ab, verhornen und lagern sich übereinander. Durch den rasanten Nachsschub bilden sich Schuppen (Plaques), die auf der Oberfläche deutlich sichtbar sind. Zudem sind diese Partien oft rötlich entzündet, erhaben und gehen meist mit Juckreiz einher. Besonders häufig sind Ellenbogen, Knie und Kopfhaut betroffen. Zwar gilt die Krankheit als nicht heilbar, doch die Symptome können mit der richtigen Behandlung mittlerweile deutlich gelindert oder sogar komplett unterdrückt werden.

Hautkrankheiten wie Schuppenflechte werden in der Regel zunächst äußerlich behandelt. Für die lokale Behandlung der Plaque-Psoriasis werden Arzneien in Form von Cremes, Lotionen oder Salben direkt auf die betroffene Haut aufgetragen. Zahlreiche Salben gegen Schuppenflechte, aber auch Tinkturen, Lotionen oder Psoriasis Cremes mit verschiedenen Wirkstoffzusammensetzungen werden auf dem Markt angeboten. Wenn die Lokalbehandlung keine Besserung der betroffenen Hautstellen zeigt, können alternative Behandlungsmethoden wie z.B. die Lichttherapie oder Vitamin-D-Präparate helfen.

Abbildung einer Haut, die mit Creme versorgt wird

Wirkstoffe in den Salben gegen Schuppenflechte – auf Rezept

Das Angebot an speziellen Emulsionen gegen Schuppenflechte ist vielseitig. Auch Cremes gegen Neurodermitis können die gewünschte Wirkung zeigen. Da sich die Ausprägung und der Verlauf der Symptome von Patient zu Patient stark unterscheiden, eignet sich nicht für jeden das gleiche Präparat. Insbesondere bei Allergikern ist eine vorherige Absprache mit dem Dermatologen ratsam. Die Anwendungsdauer von Cremes und Salben gegen Schuppenflechte hängt von den Verträglichkeit bzw. der Schwere der Nebenwirkungen der Präparate ab.

Salicylsäure

Salicylsäure in Cremes lockert die Verhornung zwischen den alten Hautzellen auf und löst damit die Schuppenschicht. Die Abschuppung wird somit beschleunigt. Die Entzündung und Schmerzen werden gelindert und die neue, gesunde Haut kann sich ausbilden.

Salicylsäure kann jedoch, vor allem bei höherer Konzentration, Nebenwirkungen hervorrufen. Besonders Frauen sollten in der Schwangerschaft die Anwendung von Cremes oder Salben mit Salicylsäure so gering wie möglich halten und Wechselwirkungen mit anderen Medikamente (z. B. Schmerzpflaster oder Mittel gegen Diabetes) berücksichtigen.

Kortison

Bei einer sehr starken Ausprägung der Psoriasis wird manchmal kortisonhaltige Creme gegen Schuppenflechte verschrieben. Sie lindert schnell akute Entzündungsherde. Die Salbe sollte nur auf der entsprechenden Hautpartie (nicht größer als der Handteller) aufgetragen werden. Kortison macht die Haut schnell dünn und brüchig, weshalb die Anwendung bei Kindern, im Gesicht und im Genitalbereich nicht erlaubt ist. Zudem gibt es bei längerer Anwendung weitere Nebenwirkungen, die nicht unterschätzt werden sollten.

Vitamin-D-Derivate

Einige Präparate enthalten synthetisch hergestellte Vitamin-D3-Abkömmlinge, die auch in natürlicher Form im Körper vorkommen und an der Regeneration der Haut beteiligt sind. Sie unterstützen den Regenerationsprozess, damit sich der Zellaufbau normalisiert.

Steinkohleteer und Schieferöl

Steinkohleteer und Schieferöl bremsen die rasante Zellteilung und Verhornung ab, wirken entzündungshemmend und lindern den Juckreiz an den betroffenen Stellen. Der Wirkstoff eignet sich für leichte Formen der Schuppenflechte. Das Risiko, dass Steinkohleteer Krebs födert, gilt bei der richtigen Anwendung als gering.

Abbildung einer erkrankten Hautpartie

Bei der Behandlung durch Salben, Cremes & Co handelt es sich um eine Lokaltherapie. Die heilende/lindernde Substanz wird durch das Auftragen der Emulsion direkt auf die betroffene Haut gebracht und kann an Ort und Stelle wirken.

Naturprodukte zur Hautpflege bei Schuppenflechte – rezeptfrei

Alternativ zur Schulmedizin bringen auch viele rezeptfreie Cremes schnelle Besserung. Diese verzichten meist auf chemische Wirkstoffe und beruhen auf natürlichen Heilpflanzen. So wird die Gefahr möglicher Unverträglichkeiten und Nebenwirkungen umgangen. Viele Präparate wirken dabei nicht nur bei Schuppenflechte, sondern eigenen sich auch für andere Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Ekzeme. Dank der natürlichen Zusammensetzung bieten sie eine besonders sanfte Pflege, die die entzündete Haut nicht zusätzlich strapaziert. Zudem stärken sie meist die Immunabwehr der Haut und unterstützen sie darin, sich selbst zu heilen.

Ayurvedische Naturprodukte zur Hautpflege bei Schuppenflechte – rezeptfrei

Die Sorion Creme ist ein ayurvedisches Produkt mit natürlichen Inhaltsstoffen, die bereits seit Jahrtausenden in der Ayurveda-Lehre Anwendung finden. Dort gelten die ayurvedischen Heilpflanzen Neem, Kurkuma, Rubia Cordifolia (Färberwurzel), Kokos und Wrightia Tinctoria (Sweet Indrajao) als besonders effektiv und kommen bei chronischen Hautleiden, gereizter, entzündeter und trockener Haut zum Einsatz.

Cremes gegen Schuppenflechte, die aus natürlichen Inhaltstoffen bestehen, können im Vergleich zu Produkten mit synthetischen Wirkstoffen auch mehrfach täglich aufgetragen werden und sind rezeptfrei erhältlich. Je nach Form und Verlauf der Krankheit muss jeder Betroffene individuell das beste Präparat für sich finden. Natürliche Produkte sind besonders für Patienten zu empfehlen, die sensible Haut haben, Allergien oder Unverträglichkeiten aufweisen. Da sie in der Regel keine Nebenwirkungen zeigen und sehr gut verträglich sind, ist die therapiebegleitende Pflege mit natürlichen Präparaten in jedem Fall ratsam.