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03.08.2017 11:02

Shampoo gegen Schuppenflechte

Die Psoriasis Capitis ist die besondere Form der Schuppenflechte auf dem Kopf. Die Betroffenen verspüren durch die gereizte und oft entzündete Kopfhaut einen enormen Drang, sich ständig zu kratzen. Doch dies hilft nur für wenige Augenblicke und verschlimmert im Nachgang die Entzündung und das Jucken umso mehr. Gleichzeitig „schneit" es aus dem Haar auf die Schultern. Die Schuppen sind dann für jedermann sichtbar und der Betroffene ist peinlich berührt.

Deshalb ist es bei der Psoriasis Capitis enorm wichtig, die Kopfhaut so wenig wie möglich zu reizen. Sowohl mechnaische Reibung als auch chemische Reizung durch Seife, Kosmetika und Haarpflegeprodukte oder zu heiße Wassertemperaturen beim Duschen sollten vernieden werden. Vom Tragen von engen Mützen oder Base Caps ist also ebenso abzuraten wie von chemischen Zusätzen beim Friseur, die zum Färben der Haare oder für eine Dauerwelle benötigt werden.

Ein geeignetes Shampoo gegen Schuppenflechte ist der erste Schritt zur erfolgreichen Behandlung. Dabei ist es wichtig, dass die Inhaltsstoffe nicht zu aggressiv für die empfindliche und juckende Kopfhaut sind. Die Anwendung von herkömmlichen Anti-Schuppen-Shampoos ist langfristig meist zu aggresiv und nicht für alle Patienten geeignet.

Abbildung eines Hinterkopfes mit der Hautkrankheit Psoriasis

So gehen Sie erfolgreich gegen Psoriasis capitis vor

Bei der Behandlung der Psoriasis capitis wird grundsätzlich die „mehrstufige Therapie“ empfohlen. Im Prinzip heißt das: Hautpartikel lösen, mit Schuppenflechte-Shampoo auswaschen und Neubildung vorbeugen. Hier eine Schritt für Schritt Anleitung:

Stufe 1: Lösen der Schuppen

Um die Schuppen auf der Kopfhaut zu lösen, ist zum einen ein sanftes und vorsichtiges Kämmen der Haare (ohne auf der Haut zu kratzen) zu empfehlen. Doch es gibt auch Produkte mit natürlichen und sanft wirkenden Inhaltsstoffen, die die Hautschuppen von der Kopfhaut lösen. Entsprechende Präparate sind in der Apotheke freiverkäuflich. Die empfohlene Einwirkdauer (meist mehrere Stunden) ist auf dem Beipackzettel nachzulesen oder beim Apotheker zu erfragen. Auch der Einsatz von Salicylsäure in verschiedenen Konzentrationen von 2,5% - ca. 10 % (je nach Stärke und Ausprägung der Schuppenbildung) wird häufig durch Hautärzte empfohlen. Diese wird durch den Apotheker beispielsweise mit Vaseline oder einer leicht auswaschbaren Salbe gemischt und dann auf die Kopfhaut aufgetragen. Im Falle einer entzündeten Kopfhaut wird auch Teer und Kortison beigefügt. Steinkohleteer enthält krebsauslösende Stoffe, wenn auch nur in einer geringen Dosis. Kortison ist das Mittel der Wahl der Schulmedizin, hat jedoch eine enorme Vielzahl von Nebenwirkungen und sollte im dauerhaften Einsatz vermieden werden. Ein Anmischen mit dem beliebten und durchaus preiswerten Olivenöl wird kontrovers diskutiert: Während einige Patienten das Olivenöl pur auftragen, schwören andere auf die Kombination von Oliven- und Rizinusöl, um es dann mit der Salicylsäure zu kombinieren. Die Zugabe des Rizinusöls ist erforderlich, da die Salicylsäure sich sonst nicht homogen im Olivenöl lösen würde.

Stufe 2: Schuppen mit speziellem Shampoo auswaschen

Im zweiten Schritt können nun die Hautpartikel aus den Haaren gewaschen werden. Shampoos bei Schuppenflechte haben eine besonders milde und natürliche Rezeptur, die die gereizte und häufig juckende Haut nicht weiter strapaziert. Das Haarwaschmittel sollte vorsichtig einmassiert werden und nach wenigen Minuten Wirkungszeit mit viel Wasser ausgespült werden.

Stufe 3: Pflegen der Kopfhaut

Im letzten Schritt sollte die Neubildung von Schuppen reduziert und einer schmerzhaften (weiteren) Entzündung der Kopfhaut vorgebeugt werden. In enger Abstimmung mit dem Dermatologen sollte dabei die Auswahl des Präparates getroffen werden. Doch es ist keine Seltenheit, dass ein Mittel nach einiger Zeit die Wirkung verliert. Tritt ein solcher Gewöhnungseffekt auf, muss das Präparat und somit die Zusammenstellung der Inhaltsstoffe gewechselt werden.

Abbildung eines einshampoonierten Kopfes

Schonende Kopfhautpflege von Psoriasis capitis

Den speziellen Anforderungen der Kopfhautpflege bei Psoriasis caitis kommt die Kombination vom Shampoo und Head Fluid entgegen, wie sie Sorion im Programm hat. Denn ein Schuppenshampoo allein reicht bei dieser Psoriasis-Form nicht aus. Zusätzlich ist eine intensive Pflege nötig, um das Hautbild zu verbessern und erneute Schübe zu vermeiden.

Das Sorion Shampoo ist zur täglichen Haarwäsche geeignet, reinigt besonders schonend und versorgt Haar und Kopfhaut mit wertvollen Nährstoffen und Feuchtigkeit. Es enthält ayurvedische Pflanzenextrakte und Pflegeöle aus Neem, Kurkuma, Rubia Cordifolia, Wrightia tinctoria und Kokosöl. Diese natürlichen Heilpflanzen sind in der traditionellen Ayurveda-Lehre für ihre stark entzündungshemmende und beruhigende Wirkung bei Hauterkrankungen bekannt. Mehr Informationen zum Sorion Head Fluid und Sorion Shampoo können Sie den Produktdetailseiten entnehmen.