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15.08.2017 10:18

Unbeschwerter leben mit Schuppenflechte

Allen denjenigen, die die Diagnose Schuppenflechte (Psoriasis) erhalten haben, kann zunächst einmal Entwarnung gegeben werden. Mit den heutigen Therapieansätzen ist es oft möglich, relativ unbeschwert mit der Krankheit zu leben. Nach dem derzeitigem Stand der Wissenschaft handelt es sich um eine chronische Erkrankung, die zu einem gewissen Anteil erblich beeinflusst ist und meist schubartig, sprich in Intervallen auftritt.

Die Intensität und Häufigkeit der roten, juckenden und trockenen Stellen verbunden mit der Schuppenbildung auf der Haut, ist von Patient zu Patient unterschiedlich. Mit der richtigen Pflege der Haut und einer auf den Patienten individuell abgestimmten Therapie können die Symptome der Erkrankung gemindert oder überwiegend eingedämmt werden.

Abbildung einer Frau, die am ihrem Arm kratzt

Der Umgang mit der Erkrankung ist ein Prozess, der oftmals einige Zeit in Anspruch nimmt. Betroffenen wird empfohlen, sich mit der Krankheit und ihren Symptomen genau auseinanderzusetzen. Ein umfassendes Wissen über die Erkrankung schafft Selbstvertrauen und stärkt wiederum das positive Lebensgefühl. Betroffene können im Verlauf ihrer Krankheit lernen, besser auf ihren Körper zu hören und dadurch Warnsignale eher verstehen. Natürlich ist dies, vor allem da sich die Schuppenflechte oft großflächig auf der Haut äußert und schwer verstecken lässt, nicht immer leicht. Die betroffenen Hautstellen sind oft gerötet, gereizt und jucken. Direkt nach der Diagnose ist es für die Betroffenen deshalb nur schwer vorstellbar, unbeschwert mit Schuppenflechte leben zu können.

Doch das Motto sollte von Anfang an lauten: Schuppenflechte ist kein Grund sich zu verstecken! Wer sich isoliert, verstätkt die Symtome meist noch, denn Stress und Schamgefühle sind typische Auslöser für neue Psoriasis-Schübe. Neben den äußeren Hauterscheinungen bringt die Schuppenflechte, wie viele andere chronische Erkrankungen, also auch eine seelische Belastung mit sich. Umso wichtiger ist es, sich Familie und Freunden anzuvertrauen und bei Bedarf auch öffentliche Stellen, private Initiativen oder Betroffenen-Verbände um Hilfe zu bitten. Ein gegenseitiger Austausch und ein starker Zusammenhalt ist für viele chronisch Erkrankte von immenser Bedeutung.

Mitmenschen scheuen in vielen Fällen vor Menschen mit Schuppenflechte zurück und fürchten eine Ansteckungsgefahr - aufgrund von fehlendem Wissen. Durch die Konfrontation mit der Erkrankung und der Aufklärung über den richtigen Umgang damit, können Ängste aller Beteiligten beseitigt werden. Leider kann Ablehnung im Leben eines Schuppenflechte-Erkrankten trotzdem von Zeit zu Zeit vorkommen. Mit einem starken sozialen Rückhalt fällt es Psoriatikern deutlich leichter, Kritik oder Vorbehalte gegenüber der Krankheit zu verarbeiten. Auch das macht es leichter, unbeschwerter mit Schuppenflechte zu leben.

Dank verschiedenster Therapiemöglichkeiten kann die Schuppenflechte dauerhaft behandelt werden und führt im besten Fall dazu, dass sich das Hautbild relativ zügig verbessert. Hier ist es die besondere Herausforderung, die richtige Therapie und eine gute Hautpflege zu finden. Oft ist das Ausprobieren der verschiedensten Therapieformen sowie der richtigen Pflegeprodukte unumgänglich, denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich. Können die Symtome auf der Haut gemindert werden, steigert dies unweigerlich das Selbstwertgefühl des Patienten, der Leidensdruck nimmt ab und bei vielen Betroffenen entstehen Glücksgefühle. Diese positive Lebenssituation kann sich positiv auf die Körper und Seele auswirken und verstärkt den Effekt.

Hautpflegerituale einhalten – auch in beschwerdefreien Zeiten

Die Schuppenflechte ist eine chronische Krankheit, was bedeutet, dass sie auch vorhanden ist, wenn der Patient keine akuten Beschwerden hat. Wer einmal an solch einer Erkrankung leidet, muss immer wieder mit neuen Schüben rechnen. Viele Psoriatiker beenden die Therapie der Wahl frühzeitig, sobald sich eine Linderung der Symptome einstellt. Das verfrühte Absetzen der Therapie sowie eine Verminderung der Hautpfllege ist jedoch kontraproduktiv, da die Haut von Psroriatikern grundsätzlich empfindlicher ist und anfälliger auf Umweltreize reagiert. Oft reicht ein kleiner Auslöser, um einen neuen Schub auszulösen. Daher sollten auch in beschwerdefreien Zeiten die Hautpflegerituale präventiv beibehalten werden.

Psoriatiker reagieren verstärkt auf Hautirritationen. Alles was die Haut zusätzlich reizt, austrocknet oder belastet, sollte tabu sein. Alkohol und aggresive Pflege- und Putzmittel, aber auch handelsübliche Seifen, Duschgels, Bodylotions, Cremes & Co. können im schlimmsten Fall zu neuen Schüben führen. Sogar zu heißes Badewasser kann die Haut von Psoriatikern reizen. Generell sollten lange Bäder  vermieden werden, da sie die Haut zu stark austrocknen. Wenn es doch einmal ein langes erholsames Bad werden soll, empfiehlt sich körperwarmes Wasser. Das Baden sollte nicht länger als 20 Minuten dauern. Betroffenen wird geraten, ihre Hautpflegerituale beispielsweise durch Ölbadezusätze mit natürlichen Inhalsstoffen zu ergänzen. Diese helfen dabei, der Haut während des Badens Feuchtigkeit zu spenden. Wichtig ist, dass der Patient die Haut nach dem Baden stets mit nur wenig Druck trocken tupft. Ansonsten kann ein rasches Trockenrubbeln zu neuen Hautirritationen führen.

Zur Langzeitpflege sind Produkte mit natürlichen bzw. pflanzlichen Inhaltstoffen empfehlenswert. Als besonders effektiv haben sich basische Bäder, Kokosöl und ayurvedische Hautpflegerituale erwiesen. Einerseits sind diese besonders sanft und hautschonend, anderseits wirken sie entzündungshemmend und lindern den Juckreiz. Anders als beim regelmäßigen Einsatz chemischer Präparate sind bei der Verwendung dieser natürlichen Methoden keine Nebenwirkungen zu befürchten. Bei leichteren Formen der Schuppenflechte kann dies schon die halbe Miete sein.

Abbildung eines lachenden Pärchens, das sich umarmt

Inneres Gleichgewicht durch Yoga, Ernährung & Co

Neben der richtigen Hautpflege spielt auch das innere Gleichgewicht von Körper und Geist eine entscheidende Rolle, um unbeschwerter mit Schuppenflechte leben zu können. Die Heillehre des Ayurveda betrachtet den Menschen als Ganzes. Daher basieren auch die Behandlungsansätze auf diesem ganzheitlichen Prinzip. Beim Ayurveda wird die individuelle Konstitution, das Temperament und die Lebensumstände jedes Patienten mit einbezogen. Allgemein sind Entspannungsübungen, Meditation, Yoga und Öl-Massagen gute Stressbewältigungs-Maßnahmen, die gleichzeitig das Selbstwertgefühl stärken und die Widerstandkraft stärken. Dabenen können ayurvedische Heilpflanzen helfen, die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen - sei es durch Hautpflegeprodukte, Reinigungsrituale oder individuelle Ernährungsansätze.

Denn: Auch die richtige Ernährung ist bei Schuppenflechte ein wichtiger Faktor. Je nach Verlauf der Erkrankung wird empfohlen, die Ernährung bei Schuppenflechte umzustellen. Entsprechend sollte auf Lebensmittel verzichten werden, die die Blutfettwerte steigern und ENtzündungen fördern. Dazu gehören neben Fleisch und Wurst auch Kaffee, künstliche Zusatzstoffe und Zucker. Oft kann es helfen, beim Arzt einen Bluttest zu machen und ein Essenstagebuch zu führen. Dadurch kann individuell festgestellt werden, welche Vitamine bzw. Mineralstoffe fehlen und welche Speisen eventuell neue Psoriasis-Schübe bewirken oder einen positiven Effekt haben.

Eine ausgewogene Ernährung bei Schuppenflechte sollte einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren enthalten. Bei der Therapie einer Psoriasis Therapie können beispielsweise Fischöl-Kapseln oder Flaxsamen hilfreich sein. Patienten mit Schuppenflechte sollten sich ausgewogen und möglichst naturbelassen ernähren. Gewürze wie Kurkuma und Kokosöl, die auch in der hiesigen Küche immer mehr Verwendung finden, können sich positiv auf den Organismus auswirken und entzündungsprozesse von innen heraus bekämpfen.

Letztlich muss jeder Patient seinen eigenen Zugang und Umgang mit der Schuppenflechte finden. Je intensiver sich der Einzelne mit der Erkrankung, dem Verlauf und den Therapiemöglichkeiten auseinandersetzt, desto leichter wird es, langfristig mit der Schuppenflechte als Begleiter zu leben. Denn heilbar ist sie nicht, aber auch nicht unschlagbar. Und wer seine Haut dann noch gut pflegt, hat gute Chancen, die Krankheit im Zaum zu halten.

Zur therapiebegleitenden Pflege gibt es Produkte wie die Sorion Creme, die dank ihrer wertvollen natürlichen Inhaltsstoffe gestresste Psorias-Haut schonend und nachhaltig pflegen. Der spezielle Wirkstoffkomplex von Sorion verbindet jahrtausendealtes Ayurveda-Wissen mit modernster Molekularforschung. Die Formel wurde speziell zur Pflege tockener, gereizter, juckender und strapazierter Haut entwickelt und ist auch für Schwangere und Kinder geeignet.