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21.07.2017 14:48

Schuppenflechte – Das verbirgt sich hinter dieser Hautkrankheit

Schuppenflechte ist eine chronische und wahrscheinlich zu einem erheblichen Anteil erblich bedingte Autoimmunerkrankung. Sie ist nicht ansteckend und äußert sich hauptsächlich durch sichtbar rötliche, schuppige und trockene Hautstellen. Juckreiz und Gelenkschmerzen können ebenfalls in Folge der Psoriasis hervorgerufen werden. Mit und ohne Beteiligung der Haut kann die Psoriasis auch andere Organe betreffen. Wir informieren Sie über Ursachen, Symptome und Therapie der Krankheit.

Was ist Schuppenflechte?

Die Schuppenflechte, oder auch Psoriasis, wie Sie in der Medizin bezeichnet wird, ist eine chronischentzündliche Hautkrankheit, unter der in Deutschland über 2 Millionen Menschen leiden. In Schüben bilden sich an bestimmten Hautstellen schuppenartige Rötungen, die einen Juckreiz erzeugen können. Zudem sind die umliegenden Hautbereiche oft deutlich erhaben und verdickt. Neben den Veränderungen auf der Haut, können in Folge der Erkrankung auch Schmerzen in den Gelenken auftreten. Psoriasis ist zur Zeit nicht heilbar. Es gibt allerding Behandlungsmöglichkeiten, die die Auswirkungen minimieren, die Symptome lindern und das Erscheinungsbild der Haut verbessern können.

Symptome der Hautkrankheit

Bei Psoriasis treten die Symptome schubartig in unterschiedlichen Stärkegraden auf. Typische Anzeichen sind eine gerötete, trockene, entzündete und schuppende Haut, die zudem schmerzhafte Risse und Blasen bilden kann. Die betroffenen Bereiche sind durch einen hellroten, schmalen Saum von den anderen Hautpartien abgegrenzt. Am häufigsten sind die Ellenbogen, die Außenseiten der Knie, die behaarten Stellen der Kopfhaut und die Schienbeine betroffen. Doch auch auf dem Rücken, besonders oberhalb des Kreuzbeins, der Brust und dem Gesäß tritt die Krankheit auf. Weitere typische Stellen sind die Leisten, Hände und Fußsohlen, der Bereich um den Bauchnabel herum sowie die Achselhöhlen. Es gibt folglich kaum eine Körperstelle, die nicht betroffen sein kann. Die Hautausschläge werden meistens von einem unangenehmen Juckreiz begleitet. Während sich bei einigen Patienten, besonders beim ersten Ausbruch, nur vereinzelte kleine Flecken bilden, können auch ganze Körperpartien großflächig betroffen sein. Die Psoriasis Arthritis, eine Sonderform der Schuppenflechte, geht zudem mit geschwollenen und schmerzenden Gelenke einher. Die seltene Form Psoriasis pustulosa dagegen tritt in Form von Eiterbläschen auf, die besonders auf Handflächen und Fußsohlen zu finden sind. Bei vielen Patienten äußert sich die Psoriasis außerdem in Form von Verfärbungen oder Vertiefungen auf den Nägeln. Oft schmerzen zusätzlich die Finger, die sich nur noch eingeschränkt bewegen lassen. Wenn die Fußnägel betroffen sind, fällt das Laufen schwer.

Ursachen von Psoriasis

Mit dem aktuellen Stand der Wissenschaft kann nicht belegt werden, warum jemand an Psoriasis erkrankt. Bei der Entstehung spielen genetische Veranlagung, das Immunsystem sowie externe und interne Faktoren zusammen, die Trigger sein können. Zu den Auslösern, die sich jedoch ganz individuell auf die Betroffenen auswirken können, zählen:

• Körperlicher und seelischer Stress / belastende Ausnahmesituationen
• Hormonelle Veränderungen (z. B. Pubertät, Schwangerschaft)
• Tabak – und Alkoholkonsum
• Medikamente wie z. B. Folsäure, ACE-Hemmer, Betablocker
• Starkes Übergewicht
• Vorbelastung der Haut (z. B. Sonnenbrand)
• Klimatische Änderungen (z. B. nasskaltes Klima oder im Winter die trockene Heizungsluft)

Der erstmalige Ausbruch tritt oft im Alter zwischen dem 15. und 25. Lebensjahr auf, wobei keine Häufung bei Männern oder Frauen erkennbar ist.

Behandlung der Schuppenflechten

Eine chronische und genetisch bedingte Erkrankung wie Psoriasis ist momentan nicht heilbar. Die Symptome können allerdings durch die richtige Pflege und Pflegeprodukte bis auf ein Minimum reduziert werden. Abhängig von der betroffenen Körperregion verschreiben Ärzte unterschiedliche Cremes, Salben oder Lotionen. Manch einem Psoriasis-Patienten helfen sogar Cremes, die primär bei Neurodermitis Anwendung finden. Ist keine Verbesserung erkennbar, können auch Lichttherapie, Salzbäder oder eine mehrwöchige Kur empfohlen werden. Bei schweren Formen werden zusätzlich zur äußerlichen Behandlung über Cremes auch Medikamente verschrieben, um die Schübe auf der Haut zu unterdrücken. Alternativ zur Schulmedizin können auch rezeptfreie Salben einen schnellen Erfolg bringen. Nach dem ayurvedischen Prinzip werden Cremes mit natürlichen Inhaltsstoffen hergestellt. Einige sind frei von Kortison, regulieren den pH-Wert und wirken endzündungshemmend.

Sorion Creme auch zur Hautpflege bei Schuppenflechte

Die Sorion Creme ist eine ayurvedische Repair Creme. Die Pflege beruht auf natürlichen Inhaltsstoffen und pflegt juckende, trockene, strapazierte, gereizte, gerötete, angespannte und schuppige Haut. Mehr zur Anwendung und zum Verkauf der Creme finden Sie auf der Produktseite Sorion Creme.