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30.11.2017 11:28

Trockene Haut im Winter

Der Winter ist für viele Menschen unweigerlich mit trockener Haut verbunden. Sobald die Temperaturen Richtung Gefrierpunkt sinken, verändert sich fast zwangsläufig auch unsere Hautstruktur. Der ständige Wechsel zwischen feuchtkaltem Außenklima und trockener Heizungsluft stellt unser Schutzorgan auf eine harte Bewährungsprobe. Höchste Zeit, die Pflege zu intensivieren. Nur geschmeidige und gesunde Haut ist vor kaltem Wind, Eis und Schnee gewappnet. Trockene Haut kann verschiedene Ursachen haben. Im Winter spielen Umwelteinflüsse eine große Rolle. Wenig Sonne, dicke Kleidung und viel kalte Luft – diese Mischung tut der Haut nicht gut. Ausgiebige heiße Bäder, die im Winter besonders viel Spaß machen, beschleunigen das Austrocknen der Haut. Doch auch Mangelernährung, Hormon- oder Stoffwechselerkrankungen können trockene Haut verursachen. Und schließlich ist auch das Alter ausschlaggebend für eine intakte Hautstruktur, denn mit den Jahren wird die Schutzhülle des Menschen dünner.

Dies gilt umso mehr für Menschen, die an chronischen Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte leiden. Betroffene sollten die gerötete trockene Haut im Winter besonders intensiv mit schützenden und rückfettenden Produkten pflegen.

Trockene Haut kann auf dem gesamten Körper vorkommen, tritt aber bevorzugt an Stellen auf, die den meisten (Umwelt-) Belastungen ausgesetzt sind. Besonders unangenehm sind trockene, rissige Stellen im Gesicht oder Halsbereich, an den Händen oder Füßen. Oftmals geht trockene Haut mit einem unangenehmen Spannen, Jucken und Kribbeln einher. Mit ein paar hilfreichen Pflege- und Verhaltensregeln lassen sich aber trockene Gesichtshaut, rote Flecken und rissige Hautpartien gut in den Griff bekommen. Das gilt auch für Babys und Kleinkinder, die besonders empfindliche Haut haben. Wenn der Winter kurz bevorsteht, fragen sich viele: Was hilft gegen trockene Haut? Welche Hausmittel und Cremes helfen und können Linderung verschaffen?

Abbildung einer Frau in Winterkleidung als Schutz vor trockener Haut im Winter

Was verursacht trockene Haut im Winter?

Bei gesunder Haut befindet sich eine dünne Fettschicht auf der Haut, die vor dem Austrocknen schützt. In der Wintersaison wird unsere Haut mit einem häufigeren Warm-Kalt-Wechsel konfrontiert und daher stärker belastet als im Sommer. Aufgrund der kalten Temperaturen trocknet die Haut schneller aus und die schützende Fettschicht wird im schlimmsten Fall sogar komplett abgebaut. Die Kälte verursacht eine schlechtere Durchblutung, sodass die Haut nicht mehr so gut mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird. Das führt zu einem verlangsamten Regenerationsmechanismus, was die äußere Hautschicht (Epidermis) für Umwelteinflüsse sensibler macht. Die trockene Haut wird somit angreifbarer für Bakterien, Schadstoffe oder Umweltbelastungen. Wenn es draußen kalt ist, wird die Heizung kräftig hochgedreht und dicke warme Winterkleidung angelegt. Doch die trockene Heizungsluft und die enge Kleidung schaffen kein gutes Klima für die Haut und trocknen sie aus, sodass die Selbstheilungskräfte nicht mehr hinterher kommen. Es gibt noch einen weiteren Negativfaktor in der kalten Jahreszeit: Durch die kurzen dunklen Tage im Herbst und Winter entsteht bei vielen Menschen ein Vitamin-D-Mangel, der ebenfalls eine Ursache für trockene Haut sein kann. Das Vitamin D hat unter den Vitaminen eine Sonderstellung, da es vom Körper selbst gebildet wird. Werden durch die Haut Sonnenstrahlen aufgenommen, kann die Leber, aber vor allem auch die Niere das hautgenerierende Vitamin produzieren.

Warum treten Schuppenflechte-Schübe im Herbst und Winter verstärkt auf?

Schuppenflechte kennzeichnet sich besonders durch entzündliche gerötete Haut, sogenannte Plaques. Die trockenen Hautstellen können als Flecken begrenzt, aber auch weitflächig auf dem ganzen Körper auftreten und mit Juckreiz einhergehen. Die sensible Haut bei Schuppenflechte bedarf mehr Pflege als gesunde Haut, das gilt umso mehr beim Saisonwechsel im Herbst und Winter. Äußere Faktoren wie der häufige Kalt-Warm-Effekt, zu enge und luftundurchlässige Kleidung oder auch ein Vitamin-D-Mangel können das Auftreten von Schuppenflechte-Symptomen im Winter begünstigen. Auch hormonelle Veränderungen, die aufgrund der Wetterumstellungen im Frühling oder Herbst spürbar werden, können einen Schuppenflechte-Schub auslösen. Es empfiehlt sich, in den Einsatz der Pflegeprodukte und Therapiemöglichkeiten in dieser Übergangszeit zu intensivieren. In vielen Fällen helfen neben einer reichhaltigen Creme für trockene Haut auch verschiedene Hausmittel gegen trockene Haut und Schuppenflechte.

Abbildung eines Kleinkinds in Winterkleidung gegen trockene Haut

Vorbeugung gegen trockene Haut im Winter

Unabhängig davon, ob eine besondere Veranlagung, die Diagnose über Schuppenflechte bzw. Neurodermitis vorliegt oder nicht, sollte die Haut im Winter besonders gut und regelmäßig gepflegt werden. Die Drogerieläden locken mit gut riechenden Cremes in bunten Verpackungen für jeden erdenklichen Hauttyp. Doch bei der Wahl der richtigen Hautpflege ist Vorsicht geboten. Nicht jeder Hauttyp verträgt jede Pflegecreme. Viele Industrieprodukte enthalten sehr viele chemische Wirkstoffe und allergieauslösende Substanzen. Bei der Wahl der richtigen Hautpflege sollte darauf geachtet werden, dass sie einen leichten schützenden Fettfilm auf der Haut hinterlassen, um die Haut vor äußeren Einflüssen zu schützen und sie davor zu bewahren, die feuchtigkeitsspendenden Wirkstoffe der Creme gleich wieder abzugeben. Ayurvedische Pflegeprodukte haben sich als sehr effektiv erwiesen. Sie enthalten hochwertige Öle, die aufgrund ihrer natürlichen Beschaffenheit sehr gut von Haut aufgenommen werden, wie etwa Pflegeprodukte mit Kokosöl oder Sheabutter. Grundsätzlich ist es ratsam, die Haut im Winter mehrmals täglich einzucremen – besonders bevor man das Haus verlässt und längere Zeit in der Kälte ist. Eine rückfettende Pflege hilft zudem, die Haut vor trockener, warmer Heizungsluft zu schützen.

Lange Bäder oder das Duschen mit heißem Wasser trocken die Haut aus.

Vermeiden Sie bei trockener Haut ausgiebige Schaumbäder. Es spricht grundsätzlich nichts dagegen, sich hin und wieder ein wohltuendes Bad zu gönnen. Dann sollten jedoch rückfettende Badezusätze verwendet werden. Besonders empfehlenswert ist Kokosöl, denn es wirkt bei trockener Haut besonders pflegend und schützend. Dadurch wird die trockene Haut beim Baden weniger belastet und kann sich besser erholen. Wichtig ist, dass die Haut anschließend mit dem Handtuch nur sanft abgetupft wird, damit keine zusätzliche Hautreizung entsteht. Wer in der dunklen Jahreszeit an trockener Haut leidet, sollte sich nicht zuhause verkriechen, sondern auch im Herbst und Winter auf regelmäßige Spaziergänge achten. Wenn sich die Sonne blicken lässt, heißt es also: raus an die frische Luft, um der Haut die Möglichkeit zu geben, die Sonnenstrahlen aufzunehmen und einem möglichen Vitamin-D-Mangel entgegenzuwirken. Aber: Eincremen nicht vergessen! Wer nicht nach Draußen gehen möchte, sollte für ausreichend frische Luft in den eigenen vier Wänden sorgen. Schalten Sie die Heizung jeden Tag für einige Zeit aus und lüften Sie alle Räume in regelmäßigen Abständen, um die trockene Heizungsluft gegen Frischluft auszutauschen.

Für alle, die die Kälte draußen scheuen und ihrer Gesundheit dennoch einen Gefallen tun wollen, geben wir hier noch einige praktische Tipps:

  • Stellen Sie ein kleines mit Wasser befülltes Schälchen auf die Heizung. Dadurch gelangt etwas mehr Feuchtigkeit in den Raum, die eine schnelle Austrocknung der Haut durch trockene Luft verhindern kann.
  • Hängen Sie ein feuchtes Handtuch auf oder verwenden Sie einen Raumluftbefeuchter, um nicht nur ihre sensible Haut, sondern auch ihre Atemwege vor trockener Heizungsluft zu schützen.
  • Cremen Sie die Haut in der kalten Jahreszeit möglichst zweimal täglich ein. Bei trockener Haut empfehlen sich reichhaltige Pflegeprodukte wie die Sorion Creme .

    Aufgrund der milden Formel ist die Sorion Creme auch bei trockener Haut von Kleinkindern ab drei Jahren und während der Schwangerschaft geeignet.